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Über uns

Organisationskomitee

Vor 60 Jahren trat die Genfer Flüchtlingskonvention in Kraft. Sie legt fest, dass Menschen, die in ihren Herkunftsländern verfolgt werden und daher auf der Flucht sind, Schutz gewährt werden muss. Die Realität der europäischen und österreichischen Asylpolitik sieht jedoch anders aus: Restriktive Migrationspolitik, die Aushöhlung des Rechts auf Asyl und verschärfter Grenzschutz machen es für Schutzsuchende zunehmend unmöglich, legal in sichere Länder zu gelangen.


Die Ausstattung von FRONTEX, der europäischen Grenzschutzagentur, mit zunehmend umfassenden und rechtlich durchaus problematischen Befugnissen hat dieses Recht weiter beschnitten. Die Flucht von Schutzsuchenden nach Europa ist dadurch noch lebensbedrohlicher geworden.

Seit 2000 hat die zunehmende Abschottung der "Festung Europa" mindestens 23.000 Menschenleben gefordert, die Dunkelziffer liegt jedoch bei weitem höher. Das beinahe tägliche Sterben vor Europas Küsten erregt zwar immer wieder kurzzeitige politische und mediale Aufmerksamkeit, notwendige politische Konsequenzen bleiben allerdings aus.

Wie wichtig politisches Handeln und ein menschenrechtskonformes europäisches Asylwesen wären, zeigt nicht zuletzt die andauernde Flüchtlingskatastrophe in Syrien – laut UNHCR die größte aller Zeiten – sowie die stockende Aufnahme von syrischen Flüchtlingen in Europa.


Menschen flüchten nach wie vor nicht freiwillig. Asyl zu beantragen ist ein Recht und Schutz zu gewähren kein Gefallen des jeweiligen Aufnahmestaates.

Deshalb wollen wir gemeinsam ein Zeichen setzen.

Wir wollen sichtbar machen, dass es Menschen mit Namen und Geschichten sind, die an Europas Grenzen auf der Suche nach Schutz gestorben sind nicht Zahlen und Statistiken.


Wir fordern ein grundlegendes Umdenken in der EU-Asylpolitik, denn diese geschieht gegenwärtig nicht in unserem Namen. Wir wollen in einem Europa leben, dessen Priorität es ist, Menschen zu schützen, nicht Grenzen.

Wir verstehen uns als ein überparteiliches, überorganisationielles, zivilgesellschaftliches Bündnis von Menschen, die mit der derzeitigen europäischen Asylpolitik nicht einverstanden sind und freuen uns über Organisationen und Menschen, die sich unserer Aktion anschließen und miteinbringen wollen.

Wir rufen zu einer Kundgebung am 20. Mai 2014 um 19:00 auf, um ein anderes, ein menschenrechtskonformes Asylwesen einzufordern. Wir wollen dabei die Flüchtlingsschicksale von Menschen, die an Europas Grenzen gestorben sind, durch die Projektion ihrer Namen und das Aufstellen von Kerzen sichtbar machen. Am weiteren Programm wird derzeit gearbeitet.